The Carpentries: Vertrag um zwei Jahre verlängert

Seit 2018 engagiert sich der VDB mit Workshops zum Thema „Library Carpentry“, im Frühjahr 2019 wurde er Mitglied bei The Carpentries. Der VDB hat seine Mitgliedschaft nun um zwei weitere Jahre verlängert. Damit ist der VDB berechtigt, weitere zwei Jahre eigene ehrenamtliche Instruktor*innen von The Carpentries zertifizieren zu lassen.

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Evaluation des UrhWissG: Stellungnahme des VDB

Für die Evaluation der Paragraphen 60a-60h des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eine öffentliche Konsultation durchgeführt, an welcher der VDB sich beteiligt hat. Die Stellungnahme zu den Paragraphen 60a (Unterricht und Lehre), 60c (wissenschaftliche Forschung), 60d (Text und Data Mining für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung) und 60e (Bibliotheken) ist im Wortlaut hier nachzulesen.
Während der VDB die Urheberrechtsreform des Jahres 2018 grundsätzlich positiv bewertet und die Entfristung begrüßt, regen wir weitere Verbesserungen wie die Ausweitung der prozentualen Nutzungsgrenzen und den Einschluss von Zeitungen und Presseerzeugnissen in die Erlaubnistatbestände an und benennen grundsätzliche Verbesserungsbedarfe.
Alle Stellungnahmen zum UrhWissG sind einzusehen auf der Seite des BMJV.

Kategorie: Allgemein, Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB), Vorstand
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Versand des VDB-Jahrbuchs 2021/22

Das VDB-Jahrbuch 2021/22 ist in Produktion und wird voraussichtlich im Zeitraum Oktober/November an alle Mitglieder verschickt. Der Versand erfolgt dabei standardmäßig an Ihre Privatadresse, die Sie der Mitgliederverwaltung gemeldet haben. Wenn Sie den Versand an eine abweichende Adresse (z.B. an Ihre Dienststelle) wünschen oder auf den Versand des Jahrbuchs verzichten wollen, können Sie uns dies über ein entsprechendes Formular in Mein VDB einfach mitteilen und bis zum Zeitpunkt des Versands auch jederzeit noch ändern.

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Debatte zur Petition „Zeitgemäßer Name für den Bibliothekartag“

Die Debatte zur Petition „Zeitgemäßer Name für den Bibliothekartag“ wird von den Mitgliedern des VDB mit Interesse verfolgt, wie die Kommentare zeigen. Die VDB-Gremien werden sich mit den Anliegen der Petition beschäftigen, sobald die Petition abgeschlossen ist. Auch der Austausch mit dem BIB als weiterem Veranstalter des Bibliothekartags wird natürlich nicht zu kurz kommen.

Bitte nutzen Sie weiterhin die Kommentarfunktion der Website, um sich an der Diskussion zu beteiligen, oder schreiben Sie an den Vorstand c/o vorsitzende@vdb-online.org.

Im Namen des Vorstands: Konstanze Söllner und Anke Berghaus-Sprengel

Kategorie: Berufsverband Information Bibliothek (BIB), Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB)
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Digitale Transformation und Openness in deutschen und britischen wissenschaftlichen Bibliotheken

Der VDB und die RLUK (Research Libraries UK) laden herzlich ein zu zwei Online-Events, mit denen wir den Dialog zum Thema Digitale Transformation, Openness und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie fortsetzen, den wir auf dem 109. Deutschen Bibliothekartag begonnen haben:

Die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen ist kostenfrei.

Kategorie: Bibliothekarische Verbände, Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB)
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o-bib: Call for papers für den Themenschwerpunkt „Fachreferat 2021“

Auf Anregung und in Zusammenarbeit mit den Kommissionen für Fachreferatsarbeit und forschungsnahe Dienste des VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare planen die Herausgeber*innen von „o-bib. Das offene Bibliotheksjournal“ einen Themenschwerpunkt zum „Fachreferat 2021“. Dieser soll in Heft 2/2022 erscheinen.

Die Fachreferatsarbeit befindet sich in ständigem Wandel. Klassische Fachreferatstätigkeiten wie Erwerbung und Erschließung erfordern mittlerweile Kenntnisse komplexer Erwerbungsmodelle und führen zu Diskussionen um Inhaltserschließung und Retrievalmöglichkeiten in E-Book- und Zeitschriftenpaketen. Lizenzabschlüsse enthalten unterschiedliche Open-Access-Komponenten und fordern Flexibilität in der Etatverausgabung, die in den gängigen Etatverteilungsmodellen meist noch nicht gegeben ist. Der Ruf nach Open Access und weitere wissenschaftspolitische Ziele wie Open Science fordern Fachreferent*innen zudem Vermittlungsfähigkeiten gegenüber der Wissenschaft ab und setzen vertiefte förderpolitische Kenntnisse voraus.

Digitale Methoden wie beispielsweise Text oder Data Mining, die Informationsressourcen automatisiert oder KI-unterstützt auswerten, werden neu erlernt. Übergeordnete Forschungsinfrastrukturen wie Fachinformationsdienste, Nationale Forschungsdateninfrastruktur oder Tool-Konglomerate wie CLARIAH-DE erfordern eine stetige Neuorientierung auf dem Markt der Möglichkeiten und eine gesteigerte Kommunikationstätigkeit für fachlich zuständige Bibliothekar*innen.

Bewährte Schulungskonzepte sind – verstärkt angeschoben durch die Corona-Pandemie – neu zu konzipieren: Fachreferent*innen beteiligen sich aktiv in der Diskussion um hybride Lehre mit entsprechenden Konsequenzen für die eigenen Angebote der Bibliothek. Die sogenannten forschungsnahen Dienstleistungen der Bibliotheken sind häufig als zentrale Services der Bibliotheken aufgestellt – wie verhält sich dies organisatorisch, inhaltlich, personell zum Fachreferat?

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Kategorie: Allgemein, Kommission für Fachreferatsarbeit, Kommission für forschungsnahe Dienste, Kommissionen, Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB)
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Berufsfeld Bibliothek und Petition zum Bibliothekartag

Kolleg*innen aus Bibliotheken und anderen Einrichtungen haben eine Petition gestartet. Sie regen eine Umbenennung des Bibliothekartags an, da das Berufsfeld Bibliothek, entgegen des Titels der Veranstaltung, nicht nur aus Bibliothekar*innen bestehe und der Titel auch aus Genderperspektive problematisch sei.

Der VDB, zusammen mit dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) einer der Veranstalter des Bibliothekartags, dankt den Initiator*innen. Wir freuen uns über das Interesse an der größten bibliothekarischen Fortbildungsveranstaltung in Europa und die Diskussion von Fragen des Berufs.

Der Bibliothekartag wurde mit dem Ziel der Professionalisierung der Berufsangehörigen begründet und findet seit dem Jahr 1900 jährlich statt – unterbrochen nur durch die beiden Weltkriege und die Corona-Pandemie. Auf dem gerade zu Ende gegangenen 109. Deutschen Bibliothekartag, der erstmals als hybride Veranstaltung stattfand, hat sich die verbändeübergreifende AG Personalgewinnung unter dem Motto „Berufsfeld.rebooting – Bibliothekar*in sein ist eine Haltung” mit Fragen der Aktualisierung und Profilierung des Berufsfeldes beschäftigt.

Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/zeitgemaesser-name-fuer-den-bibliothekartag

Link zur Mitschrift aus der AG Personalgewinnung: http://bibliothekarisch.de/blog/2021/06/16/bibtag21-mitschrift-bibliothekarin-sein-ist-eine-haltung-berufsfeld-rebooting-iiiii/

Kategorie: Allgemein
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Vielen Dank, Bremen!

„buten un binnen – wagen un winnen“ war das Motto des 109. Bibliothekartags, der erstmals virtuell und vor Ort stattfand. Über 2.400 Personen haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. 100 Personen konnten vor Ort sein, doch waren in mehreren Sitzungen bis zu 500 Teilnehmende gleichzeitig dabei. Viele spannende, informative Veranstaltungen und Vorträge luden zu regen Diskussionen ein – persönlich, per Video oder im Chat.

Die virtuelle Plattform des 109. Deutschen Bibliothekartags bleibt bis Ende Mai 2022 zugänglich. Wie immer sind die PDFs auf der OPUSPlattform zugänglich. Ab Oktober 2021 stehen die freigegebenen Aufzeichnungen der Sitzungen im Archiv der TIB Hannover zur Verfügung.

Der VDB dankt allen sehr herzlich, die sich an der Vorbereitung und Durchführung dieses außergewöhnlichen Bibliothekartags auf vielfältige Weise beteiligt haben – bei der Vorbereitung und Durchführung, beim technischen Support, beim Ortskomitee, bei den Referentinnen und Referenten, den Mitarbeitenden des Kongress-Organisators KIT, den ausstellenden Firmen und Sponsoren und nicht zuletzt bei allen Teilnehmenden vor Ort und aus der Ferne. Es war eine rundum gelungene und erfolgreiche Tagung – und in dieser Zeit eine sehr besondere!

Wir hoffen, Sie im März 2022 in Leipzig beim 8. Bibliothekskongress, der zugleich der 110. Deutsche Bibliothekartag ist, persönlich wieder zu treffen!

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„Neue berufliche Rollen? Kompetenz- und Aufgabenprofile in der IT- gestützten Forschungsberichterstattung“ (BERTI)

Die Forschungsberichterstattung – die Erhebung und Dokumentation von Forschungsinformationen über Personen, Organisationen und Forschungsaktivitäten – ändert sich derzeit rasch. Nicht zuletzt verändert die Digitalisierung die Arbeitsprozesse. Wie häufig ändern sich mit den Tätigkeitsprofilen auch die Qualifikationsanforderungen. Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt BERTI lädt zu einer Online-Befragung ein und schreibt hierzu:

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Kategorie: Allgemein
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Forschungsunterstützung an Bibliotheken: Positionspapier der Kommission für forschungsnahe Dienste

Forschungsnahe Dienste bezeichnen eine Reihe von Bibliotheksservices, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im gesamten Forschungszyklus unterstützen und überwiegend im Kontext von digitalem Wandel und Open Science angesiedelt sind. Das Positionspapier der VDB-Kommission für forschungsnahe Dienste hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt:

Stille, W., Farrenkopf, S., Hermann, S., Jagusch, G., Leiß, C., & Strauch-Davey, A. (2021). Forschungsunterstützung an Bibliotheken: Positionspapier der Kommission für forschungsnahe Dienste des VDB. O-Bib. Das Offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB, 8(2), 1–19. https://doi.org/10.5282/o-bib/5718

Treten Sie gerne mit uns in den Austausch.

Kategorie: Kommission für forschungsnahe Dienste, Kommissionen
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