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Monat: November 2011

Leserbrief des VDB-Vorstands an die F.A.Z. zum Thema Open Access

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 26.10.2011 (Nr. 249, S. N5) erschien der Artikel „Darauf wird sich die Politik nicht einlassen! DFG attackiert das Urheberrecht“, in dem sich Günter Krings kritisch mit dem Thema Open Access befasst. Als unmittelbare Antwort darauf nahm der Vorstand des VDB zu diesem Thema in einem Leserbrief Stellung, der jetzt auch hier im VDBlog veröffentlich wird.

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Österreichischer Bibliothekartag: Finanzierung ungewiss

Der Österreichische Bibliothekartag wurde bislang von öffentlicher Seite subventioniert. Diese Förderung wurde 2011 zum letzten Mal gewährt. Mit dem Wegfall der Förderung wird wohl die regelmäßige Ausrichtung Österreichischer Bibliothekartage nicht mehr möglich zu sein, befürchtet die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB):

„Die Mitgliederversammlung der VÖB appel­liert daher auch namens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 31. Öster­rei­chi­schen Bibliothekartages in Innsbruck an das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie an die Bundesregierung, die Bibliotheksförderung für wis­sen­schaft­li­che Aktivitäten der VÖB sowie ins­be­son­dere die Förderung der Abhaltung zukünf­ti­ger Öster­rei­chi­scher Bibliothekartage zu erneu­ern und damit ein Weiterleben die­ser wich­tigs­ten Veranstaltung des öster­rei­chi­schen Bibliothekswesens zu gewährleisten. “

Weitere Informationen entnehmen Sie dem VÖBBLOG.  Sie können dort die Resolution der österreichischen Kolleginnen und Kollegen unterstützen.

Petition zur Erhaltung der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz

Die Mainzer Wissenschaftliche Stadtbibliothek, deren historische und regionale Sammlungen einzigartige Schätze vom 9. Jahrhundert bis heute bergen, ist in akuter Gefahr. Diese über Jahrhunderte gewachsene Bürgerbibliothek, die den zweiten Weltkrieg im Wesentlichen überdauert hat, soll nun aus Spargründen zerschlagen werden. Auf diese Weise zerstört man die Bedeutung des Ganzen und nimmt den Bürgern einen Brennpunkt kultureller Identifikation. Die Bibliothek muss jedoch auch in Zukunft eine lebendige Regionale Forschungsbibliothek sein – ihre Leuchttürme sind die historischen Bestände und die Regionalia. Damit diese Leuchttürme weiter internationale Ausstrahlung haben, brauchen sie zwingend die finanziellen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen für Erwerbung, Erschließung, Erhaltung und den Verbleib in der Verbund-Infrastruktur des Wissenschaftlichen Bibliothekswesens.

Bitte helfen Sie mit, dass die historisch gewachsene Sammlung von 670.000 Büchern nicht zerteilt wird, sondern als Ganzes in städtischer Trägerschaft erhalten bleibt. Informieren Sie sich auf der Seite der Mainzer Bibliotheksgesellschaft und unterschreiben auch Sie die Online-Petition zum Erhalt der  Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz.