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Kategorie: Allgemein

Stellungnahme des BID zur Förderung der Deutschen Digitalen Bibliothek

Bibliothek und Information Deutschland e.V. (BID) und seine Mitgliedsverbände Berufsverband Information Bibliothek (BIB), Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv) und wir als VDB sind äußert besorgt über die Kürzung der Finanzierung der Deutschen Digitalen Bibliothek!

Zu den Kürzungen hat BID eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Verbände den Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) und die Bundesländer auffordern, die Finanzierung und die strategische Weiterentwicklung der Deutschen Digitalen Bibliothek im bisherigen Umfang zu gewährleisten.

https://bideutschland.de/stellungnahme-des-bid-zur-foerderung-der-deutschen-digitalen-bibliothek/

Call for Papers: Back to the Future? Informationskompetenz gestern, heute, morgen

Unter dem Tagungsthema „Back to the Future? Informationskompetenz gestern, heute, morgen“ richtet die Gemeinsame Kommission Informationskompetenz von dbv und VDB zusammen mit Kolleg:innen aus Österreich und der Schweiz am 17./18. September 2026 die 5. Informationskompetenz-DACH-Tagung im schönen Augsburg aus. Noch bis 16.2. können Beiträge eingereicht werden https://www.uni-augsburg.de/de/organisation/bibliothek/veranstaltungen/ik-dach-tagung-2026/

Stellungnahme des VDB zum Entwurf des KRITIS Dachgesetzes

Der Verein deutscher Bibliothekarinnen und Bibliotheken nimmt mit Sorge zur Kenntnis, dass der Sektor Kultur und Medien zwar unverändert als Sektor der kritischen Infrastruktur anerkannt wird, jedoch nicht Gegenstand des vom Deutschen Bundestag am 29. Januar 2026 angenommenen Entwurfs des KRITIS-Dachgesetzes ist.

Die Verankerung der bibliothekarischen Versorgung als Bestandteil der kritischen Infrastruktur erachtet der VDB als dringend zu realisierendes Desiderat.

Es greift dabei zu kurz, Bibliotheken auf eine identitätsstiftende Funktion von Kultur und/oder einen Ort an dem Meinungsbildung durch Zugang zu freier Presse erfolgen kann zu reduzieren.

Die mögliche Vernichtung von Kulturdenkmalen und Kulturgütern trifft Gesellschaften in ihrem Kern, reduziert Stabilität und fördert Fragilität, weil grundlegende, identitäts- wie konsensstiftende Bezugspunkte wegfallen. Dass dies keine Leerformel ist, zeigt der Ukrainekrieg und die zahlreichen zerstörten oder beschädigten Kulturstätten.

Möglichkeiten des Zugangs zu unzensierten Informationen kennzeichnen moderne Demokratien und sind Grundlage des politischen Handelns.

Bibliotheken bieten darüber hinaus Zugang zu wissenschaftlicher Information und ermöglichen damit die Aneignung aktuellen Wissens und aktueller Forschungsstände. Dies ist notwendig, um in Krisensituationen fundierte Lösungen finden, erarbeiten und weiter entwickeln zu können. Datenbanken, Journals und Medien aller Art werden auch und gerade in Krisenfällen gebraucht, um Lösungsstrategien für diverse Problemlagen und Sachverhalte erarbeiten zu können, um kooperative Entwicklung von Maßnahmen valide anzustoßen und um gute Lösungsansätze in machbare Strategien zu übersetzen.

Die Gesamtversorgung mit Zugang zu unabhängigen Wissensquellen wird durch das in Deutschland bestehende flächendeckende Netz an in Verbünden organisierten, kooperativ agierenden ca. 7.000 Bibliotheken an rund 8.800 Standorten gewährleistet. Diese sind damit unbedingt als Bestandteil der kritischen Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland anzuerkennen.

In ihren Räumlichkeiten und den dazugehörigen Rechenzentren speichern die deutschen Bibliotheken ca. 370 Millionen Medieneinheiten, stellen sie zur Nutzung zur Verfügung und sichern ihre Benutzbarkeit in analoger wie digitaler Form heute und in Zukunft.

Hier betreiben die Bibliotheken, zusammen mit Archiven, Museen und anderen Kultureinrichtungen Notfallverbünde und haben somit Erfahrung mit der Erstellung von Risikobewertungen, Vorsorgeplänen und Schutzkonzepten. Eine Stärkung dieser Einrichtungen ist eine Möglichkeit, die Resilienz und Transparenz auszubauen.

02. Februar 2026

Zukunftswerkstatt forschungsnahe Dienste: Von der Vision zur Realität auf der BiblioCon 2025

Sibylle Hermann, Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)

Im Rahmen der BiblioCon 2025 entwickelte die Kommission für forschungsnahe Dienste in einem Hands-on-Lab Visionen für zentrale Arbeitsbereiche von Bibliotheken. Ausgangspunkt war der wachsende Innovationsdruck: neue Technologien, veränderte Bedürfnisse von Forschenden und verschobene Rollen im Wissenschaftssystem. Die Zukunftswerkstatt bot Raum, den Blick aus dem operativen Alltag zu heben und zu fragen, wie forschungsnahe Dienste aussehen könnten, wenn zentrale Ziele langfristig erreicht wären. Im Folgenden sind diese Erkenntnisse aus dem Workshop zusammengefasst und eingeordnet.

Im Bereich Open Access (OA) entwarfen die Teilnehmenden ein Szenario, in dem wissenschaftliche Publikationen vollständig Diamond-OA erscheinen: Verlage verlieren damit ihr bisheriges Geschäftsmodell und bieten stattdessen Publikationsinfrastrukturen und kuratierende Services an, die über Crowdfunding oder Konsortialmodelle finanziert werden. Fachspezifische Plattformen bilden die Basis des Publizierens; Bibliotheken kümmern sich nicht mehr um Einzelgebühren oder Lizenzverhandlungen, sondern konzentrieren sich auf redaktionelle Prozesse, Qualitätssicherung und Metadaten. Sie werden Expertinnen für digitale Langzeitarchivierung und betreiben resiliente Infrastrukturen.

Für das Forschungsdatenmanagement (FDM) entwarfen die Teilnehmenden eine Zukunft, in der Forschende selbstverständliche FDM-Kompetenzen besitzen und dieses Wissen in ihre Communities tragen: FDM-Personal ist verstetigt, begleitet disruptive technische wie rechtliche Neuerungen und entwickelt übergreifende Strategien. Data Stewards agieren an der Schnittstelle von Forschung und Infrastruktur. Ein modularer, disziplinübergreifender Metadatenstandard ermöglicht FAIR-Data-Praktiken. Die Forschungskultur verändert sich: Datenpublikationen gewinnen an Bedeutung, Metastudien nehmen zu, Replikationskrisen verlieren an Schärfe.

Die Bibliometrie wurde in dem entworfenen Szenario nicht länger primär als Bewertungsinstrument gedacht, sondern dient der Analyse von Forschungslandschaften, Trends und Vernetzungen. Bewertet werden vielfältige Publikationsformen – von Artikeln über Monografien bis zu Blogs. Bibliotheken positionieren sich als zentrale Expertinnen mit breitem Überblick über die Forschungsaktivitäten ihrer Einrichtungen. Sie verknüpfen Verwaltung, Forschungsförderung und wissenschaftliche Praxis und wirken aktiv in Initiativen wie DORA oder CoARA mit.

Die Rolle des Fachreferats erscheint in der Vision deutlich stärker in die Forschung eingebettet: Fachreferent:innen sind bekannte Ansprechpersonen und arbeiten eng in Projekten mit, ähnlich wie Data Stewards, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf die Infrastruktur und die jeweiligen Fachkulturen. Sie beraten zu geeigneten Publikationswegen, unterstützen redaktionelle Prozesse und vermitteln bibliometrisches Wissen. Durch ihre Nähe zur Forschung geben sie Bedarfe direkt in die Infrastrukturentwicklung weiter und tragen zu strategischen Entscheidungen bei. Interdisziplinäre Offenheit und Methodenkompetenz werden wichtiger als traditionelle Fachgrenzen.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Bibliotheken übernehmen in dieser Vision eine aktive Rolle als Vermittlerinnen, Expertinnen und Regulatorinnen. Sie übersetzen Anforderungen des AI Acts in die Praxis und unterstützen Forschende beim reflektierten Einsatz von KI-Tools. Neben der Bereitstellung und transparenten Einordnung von KI-Diensten entwickeln sie Leitlinien für deren wissenschaftsadäquate Nutzung. Bibliotheken helfen bei systematischen Literaturrecherchen, integrieren KI-basierte Werkzeuge methodisch kontrolliert und erweitern ihre Services in Publikationsberatung, Schreibunterstützung, Datenanalyse und FDM. Grundlage ist eine robuste Dateninfrastruktur, die Text- und Data-Mining ermöglicht und digitale Sammlungen KI-fähig bereitstellt. So werden Bibliotheken nicht nur technische Dienstleister, sondern gestaltende Akteure im wissenschaftlichen Umgang mit KI.

Die Zukunftswerkstatt zeigte insgesamt, wie breit das Spektrum der forschungsnahen Dienste bereits heute ist – und wie stark sich zentrale Aufgaben verschieben werden. Die Szenarien verdeutlichen, dass Bibliotheken künftig eine noch wichtigere koordinierende, beratende und gestaltende Rolle im Wissenschaftssystem einnehmen können, die Infrastruktur und Forschung strategisch verbindet.

Escape Rooms für Bibliotheken: Ein flexibles Kit zur kreativen Wissensvermittlung

Blogbeitrag zum Hands-on-Lab „Escape the Ordinary “auf der BiblioCon 2025

Stefanie Paß und Clara Schindler, Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin

Bibliotheken stehen vor der Herausforderung, Formate zu entwickeln, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Kompetenzen nachhaltig fördern. Neben klassischen Angeboten gewinnen spielerische Methoden zunehmend an Bedeutung. Escape Rooms kombinieren Rätsel, Teamarbeit und Storytelling und eignen sich hervorragend, um Lerninhalte kreativ und motivierend zu vermitteln. Die Koordinierungsstelle Wissenschaftliches Publizieren des Museums für Naturkunde hat dafür ein Prototyp-Kit entwickelt. Mit diesem Baukasten können Bibliotheken eigene Escape Rooms gestalten – flexibel anpassbar an Inhalte, Zielgruppen und verfügbare Ressourcen. Während das Kit den Prozess der Erstellung strukturiert begleitet, liegt die Entscheidung über das Themenspektrum vollständig bei der jeweiligen Bibliothek. Das Kit eignet sich sowohl für große Einrichtungen als auch für kleinere Bibliotheken mit begrenztem Budget.

Konzept und Workshop

Mit seinen drei Modulen – Checkliste, Rätselkarten und Zusatzmaterial – begleitet das Escape-Room-Kit logisch aufgebaut den gesamten Prozess von der Idee bis zum fertigen Spiel.

  • Checkliste als roter Faden führt durch alle Schritte von Themenwahl und Zielgruppe über Szenarien, Storyboard-Raster und Rätselverknüpfung bis zu Raumgestaltung und Spielleiterskript.
  • Rätselkarten bieten eine nach Schwierigkeitsgrad sortierte Auswahl an Aufgaben, die flexibel kombiniert und angepasst werden können. Dadurch können Escape Rooms individuell auf unterschiedliche Zielgruppen und Themen zugeschnitten werden.
  • Zusatzmaterial liefert Inspiration durch Story-Ideen und Beispiele für mögliche Szenarien.
Teilnehmende arbeiten mit dem Escape-Room-Kit auf der BiblioCon 2025

Das Kit wurde im Rahmen eines Hands-on-Labs auf der 113. Bibliothekskonferenz 2025 in Bremen vorgestellt. Mit den 20 Teilnehmenden wurde die Praxistauglichkeit erprobt und Feedback für die Weiterentwicklung gesammelt. Die Resonanz war durchweg positiv – besonders hervorgehoben wurden Flexibilität und Praxisnähe. Für die weitere Anpassung erhielten die Teilnehmenden Umfragebögen; die Prototypdateien wurden im Anschluss per Mail bereitgestellt.

Auswertung des Feedbacks

Das Feedback aus dem Hands-on-Lab bestätigte die Praxistauglichkeit des Kits. Insgesamt gingen 15 Rückmeldungen ein. Die große Mehrheit der Teilnehmenden (13 von 15) verfügte bereits über Erfahrung mit Escape Rooms.

Besonders positiv wurde die Struktur bewertet: 12 Teilnehmende bezeichneten den Aufbau des Kits als klar nachvollziehbar, nur eine Person wählte „teils“. Auch die Anpassbarkeit an unterschiedliche Zielgruppen und Themen wurde überwiegend gut eingeschätzt (3 × sehr gut, 3 × eher gut, 4 × teils).

Als größte Herausforderung nannten viele den zeitlichen Aufwand: 5 Personen bewerteten ihn als mittel, 6 als hoch. Hier zeigt sich, dass Bibliotheken für die Umsetzung ausreichend Ressourcen einplanen müssen.

Die Einsatzwahrscheinlichkeit wurde ebenfalls positiv eingeschätzt: 5 Teilnehmende gaben an, das Kit eher wahrscheinlich in der eigenen Einrichtung nutzen zu wollen. Negativbewertungen gab es keine. In den Freitextkommentaren wurde besonders die Flexibilität der Rätselkarten, die Checkliste für die Konzeption und das Storyboard-Raster gelobt. Wünsche betrafen vor allem zusätzliche digitale Vorlagen und grafische Übersichten, die den Einstieg noch leichter machen könnten.

Das Kit ist somit inhaltlich und methodisch gut aufgestellt, wird als flexibel und praxisnah wahrgenommen und stößt auf hohes Interesse. Für die Weiterentwicklung ist vor allem eine Reduktion des Aufwands durch visuelle Hilfen und digitale Tools sinnvoll.

Zusammenfassung und Ausblick

Das Escape-Room-Kit hat im Workshop gezeigt, dass es ein niedrigschwelliges, flexibles Werkzeug ist. Es bietet Bibliotheken eine praxistaugliche Möglichkeit, spielerische Wissensvermittlung umzusetzen – unabhängig von Größe, Budget oder Erfahrung. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigten Struktur, Anpassbarkeit an unterschiedliche Themen und Zielgruppen sowie den hohen Inspirationswert. Gleichzeitig wurde deutlich, dass zusätzliche Vorlagen und grafische Hilfen den Einstieg erleichtern und den zeitlichen Aufwand verringern könnten. Insgesamt wird das Kit als wertvolle Grundlage für kreative Vermittlungsangebote eingeschätzt. Es ist als Open Educational Resource (OER) zugänglich, sodass Bibliotheken unabhängig von Größe und Budget frei darauf zugreifen können. Damit trägt das Projekt dazu bei, spielerische Wissensvermittlung in Bibliotheken nachhaltig zu verankern – und unterstützt die zentrale Mission, freien Zugang zu Wissen erlebbar zu machen.

Mentoringprogramm 2026/27 des VDB

Der VDB unterstützt die persönliche und berufliche Förderung von jungen Führungskräften und bietet mit dem Mentoringprogramm die Gelegenheit zu einem persönlichen und fachlichen Austausch, der unabhängig von eigenem Arbeitsplatz und bestehender Weisungsbefugnis stattfinden kann.

Das Programm ist offen für die Mitglieder der Berufsverbände BIB und VDB. Es richtet sich einerseits an erfahrene Führungskräfte, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben, und andererseits an Berufseinsteiger:innen (Ausbildung / Referendariat bereits abgeschlossen), die sich aktiv für ihre beruflichen und persönlichen Ziele einsetzen möchten.

Die nächste Runde 2026/27 ist wieder auf ca. ein Jahr angelegt und startet im Mai 2026: Während des Auftaktworkshops am Montag, den 18. Mai 2026 in Berlin (unmittelbar vor der BiblioCon) werden nach einem kurzen Kennenlernen die Teams gebildet. Die Häufigkeit und Art der Treffen vereinbaren die Tandems dann jeweils individuell. Ein Abschlussworkshop mit einer Evaluation der Erfahrungen soll im Vorfeld auf der BiblioCon 2027 in Nürnberg oder online stattfinden.
Weitere Informationen können Sie dem angehängten Leitfaden entnehmen, Sie können uns natürlich auch gern direkt ansprechen.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme als Mentee haben, senden Sie bitte bis zum 13. 02. 2026 ein kurzes Motivationsschreiben in elektronischer Form an kommission.beruf@vdb-online.org . Darin erläutern Sie bitte, welche Wissens- und Kompetenzbereiche Sie besonders interessieren und welche Fähigkeiten Sie durch das Mentoring gezielt weiterentwickeln möchten. Bitte fügen Sie außerdem Ihre aktuellen sowie ggf. zukünftigen Arbeitsschwerpunkte und einen aktuellen Lebenslauf bei.


Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme als Mentor:in haben, bitten wir um eine Rückmeldung per Mail ebenfalls bis zum 13.02.2026 an kommission.beruf@vdb-online.org.
Sehr gern dürfen Sie die Information auch in Ihren Häusern und auf anderen Ihnen zur Verfügung stehenden Kanälen weiterleiten.

Drei Deutschlandstipendien für Studierende der HTWK

Als Förderer unterstützen wir gern engagierte Studierende aus dem Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft mit einem Deutschlandstipendium. Zur Vergabefeier am 13. November an der HTWK Leipzig – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur sind wir mit unseren drei Stipendiatinnen angeregt ins Gespräch gekommen.

Das von der Bundesregierung bundesweit eingeführte Deutschlandstipendium wird seit 2011 an der HTWK Leipzig vergeben. Grundlage des Programms ist das im Juli 2010 von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Stipendienprogramm-Gesetz (StipG). Neben der finanziellen Unterstützung der Studierenden geht es um den persönlichen Austausch zwischen Geförderten und Fördernden. Mit den Deutschlandstipendien engagiert sich der VDB für Bildung und den Fachkräftenachwuchs.

DACHS-Anmeldung Online

Die Verbände Bibliosuisse, Bibliotheksverband Südtirol (BVS), VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare und VÖB (Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare) laden herzlich zur 3. DACHS-Tagung vom 26. bis 27.2.2026 an der Universitätsbibliothek Graz (UB Graz) ein. Die Website mit Anmeldemöglichkeit ist jetzt online: https://ub.uni-graz.at/de/beratung-kurse/kurse-veranstaltungen/veranstaltungen/moving-libraries/

Unter dem Titel „Moving Libraries – Transformationen und Potenziale“ wird im Rahmen der länderübergreifenden Tagung der beschleunigte Wandel in Bibliotheken und Infrastruktureinrichtungen aufgezeigt und es werden exemplarisch Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen vorgestellt. Der Fokus liegt 2026 auf Themen rund um veränderte Bedarfe im Serviceportfolio sowie den daraus resultierenden Konsequenzen im Bereich Personal- und Berufsbildentwicklung.

Die Tagung richtet sich an Informationsspezialist:innen und Bibliothekar:innen, die in Leitungsverantwortung, auf Abteilungs- oder Teamleitungsebene mit Organisationsentwicklung befasst sind. Sie spricht auch alle an, die sich mit Fragen der Weiterentwicklung von Bibliotheken und Informationsinfrastrukturen beschäftigen.

Ziel der Tagung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Informationsspezialist:innen und Bibliothekar:innen in den deutschsprachigen Ländern zu fördern und grenzüberschreitende Mobilität zu stärken. Die Tagung in Graz knüpft an die Tradition der gemeinsamen DACHS-Tagungen 2019 in München und 2024 in St. Gallen an.

Produktion und Versand des Jahrbuchs verzögern sich

Die Datenhaltung für das VDB-Jahrbuch 2025/26 wird verlagsseitig auf eine neue Datenbank umgestellt, um die vorgesehene Online-Publikation besser unterstützen zu können. Dieser Umstellungsprozess ist komplexer als erwartet. Deshalb verzögern sich Produktion und Versand des Jahrbuchs leider bis in das neue Jahr hinein. Sobald der Erscheinungstermin und der Versandzeitraum feststehen, werden wir Sie informieren.